Bundeswehr bestellt zehn neue Panzerhaubitzen PzH 2000

30.03.2023

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit der Produktion von zehn neuen Panzerhaubitzen des Typs PzH 2000 beauftragt. Das entsprechende Vertragswerk haben beide Seiten heute in Berlin unterzeichnet. Die Auslieferung der Systeme soll im Jahr 2025 beginnen. Sie werden in der deutschen Artillerietruppe Panzerhaubitzen ersetzen, die zuvor im Rahmen militärischer Unterstützungsleistungen an die Ukraine abgegeben wurden.

Die heute geschlossene Vereinbarung enthält darüber hinaus Optionen zur Herstellung von insgesamt 18 weiteren PzH 2000 in drei Losen zu je sechs Systemen.
 

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KNDS (KMW+NEXTER Defense Systems) ging aus dem Zusammenschluss von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter hervor, zwei der führenden europäischen Hersteller militärischer Landsysteme mit Sitz in Deutschland und Frankreich.

KNDS beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter und wies 2022 einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro sowie Auftragseingänge von 3,4 Mrd. Euro aus. Der Auftragsbestand liegt damit bei ca. 11 Mrd. Euro. Das Produktspektrum der Gruppe umfasst Kampfpanzer, gepanzerte Fahrzeuge, Artilleriesysteme, Waffensysteme, Munition, Militärbrücken, Kundenservice, Battle-Management-Systeme, Ausbildungslösungen, Lösungen für Schutzsysteme sowie ein breites Sortiment an Ausrüstung.

Die Bildung von KNDS stellt den Beginn der Konsolidierung der Industrie für militärische Landsysteme in Europa dar. Die strategische Allianz zwischen KMW und Nexter stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und die internationale Position beider Unternehmen sowie deren Fähigkeit, den Anforderungen der Armeen ihrer jeweiligen Länder gerecht zu werden. Zudem bietet diese Allianz ihren europäischen und NATO Kunden mit einer zuverlässigen industriellen Basis die Möglichkeit einer zunehmenden Standardisierung und gegenseitigen Anpassung der jeweiligen Wehrtechnik.

KNDS hat seinen Sitz in Amsterdam.